Für das Räuchern und Beduften von Haus und Wohnung gibt es viele Möglichkeiten. Diese Reichen von unkomplizierten Räucherstäbchen über Räucherkegel bis hin zum Räuchern mittels Stövchen und Pyramide sowie mit Räucherkohle. Während Räucherstäbchen sowie Räucherkegel selbsterklärend in ihrer Anwendung sind, schadet für das Räuchern mit Stövchen und Co. ein klein wenig Wissen über deren Anwendung nicht.

Was beim Räuchern passiert

Das Wort „Räuchern“ trägt das Geschehen bereits in sich. Räuchern = Rauch. Um den wohlriechenden Rauch zu erhalten, wird die Kräutermischung erhitzt und langsam abgebrannt. Durch dieses sanfte verglühen werden Düfte und Stoffe freigesetzt, welche sich mit dem Rauch im Raum verteilen.

ucherstövchen

Schön anzusehen und vor allem schonend und langanhaltend ist das Räuchern mit einem Räucherstövchen. Das Prinzip ist dem einer Aromalampe ähnlich, unten die Kerze, oben das Duftmaterial. Einziger Unterschied: es gibt kein Schälchen, sondern ein Sieb um die Kräutermischung über der Kerzenflamme glimmen zu lassen. Je näher die Flamme dem Räucherwerk ist, desto intensiver der Geruch. Aus diesem Grund empfiehlt sich eine Variante mit verstellbarem Kerzenbereich. Durch die Einstellmöglichkeit erreicht man die perfekte Verräucherung des Kräuterwerks.

Manch einer empfindet die Reinigung des Siebs als kompliziert und umständlich, doch ist eigentlich ganz einfach. Mit einer Zange wird das kleine Sieb direkt über die Flamme geführt. So verbrennen auch die kleinsten Reste, egal wie fest sie haften. Nach der Flammenreinigung einfach mit geeignetem Gerät wie einem kleinen Stahlschwamm, einer sauberen Zahnbürste oder ähnlichem und Wasser den Ruß etc. entfernen, danach abtrocknen und schon ist das Räuchersieb wieder sauber und sieht aus wie neu. Wer möchte Räuchermischung bestellen, kann auch einfach ein Stück Alufolie vor dem Räuchervorgang auf das Sieb legen und es so vor Verschmutzung durch die Räuchermischung schützen.

ucherpyramide

Das Prinzip der Räucherpyramide deckt sich mit dem, des Räucherstövchens. Doch verfügt die Pyramide noch über ein ganz spezielles Gimmick: Flügel. Durch die während des Räuchervorgangs entstehende Wärme beginnen die Flügel sich drehend zu bewegen, was eine größtmögliche Verteilung des Duftes ermöglicht.

ucherkohle

Die ursprünglichste Variante des Verräucherns ist das Schwelen der Räuchermischung auf Kohle. Für diese Art des Räucherns ist spezielle Schnellzünderkohle in Tablettenform erhältlich. Das Entzünden der Kohle gestaltet sich am einfachsten, wird sie mit einem Hilfsmittel wie etwa einer Pinzette festgehalten. War die Tablette lange genug in der Flamme, macht sie sich durch ein knisterndes Geräusch bemerkbar und wird mittig in eine 2 cm hoch mit Sand befüllte Räucherschale gelegt. Sobald die Kohle außen weiß von Asche ist, kann die Räuchermischung in die Vertiefung der Kohletablette gefüllt werden. Und schon nach kürzester Zeit entfaltet sich der Duft der Räuchermixtur im ganzen Raum.

Ein Vorteil gegenüber des Räucherstövchens ist die größere Rauchentwicklung. Doch bietet die Räucherkohle auch den Nachteil, dass Kräuter auf ihr sehr schnell verbrennen und die Freude am Duft nicht so lang anhält wie bei Räucherstöven oder -pyramide.