Das Ritual des Räucherns ist zwar bei uns hier nicht ganz so populär wie in andere Ländern, dennoch wird schon seit Jahrtausenden geräuchert – in fast allen Kulturen und zu ganz unterschiedlichen Anlässen. Räuchern gehört beispielsweise in Japan fest zum Alltag dazu und wird fast täglich in unterschiedlicher Art und Weise praktiziert.

Räuchern zuhause sorgt für angenehme Luft, es verschafft, je nachdem welche Kräutermischung oder Bonzai Räuchermischung verwendet wird, unterschiedliche Gefühle und Reaktionen.

Während das eine Kraut eher beruhigend wirkt, kann man auch Kräutermischungen kaufen, die anregend wirken oder dabei helfen, sich besser zu fokussieren.

Aber die Natur hält zum Ritual des Räucherns nicht nur die verschiedensten Kräuter und Kräutermischungen für uns bereit, sondern auch mit Rinde kann man herrliche Duftmischungen und Räuchermischungen herstellen und komponieren.

Eigentlich ist fast alles, was sich in der freien Natur findet, grundsätzlich zum Räuchern geeignet – wenn auch die Wirkung der einzelnen Kräuter und Rinden völlig unterschiedlich ausfallen kann.

Räuchermischungen herstellen ist mit ein bisschen Know-how relativ einfach, wer die Mühen scheut oder mit der Materie noch nicht wirklich vertraut ist, kann Kräutermischungen online bestellen. Kräutermischung Shops, die sich darauf spezialisiert haben, gibt es mittlerweile mehr als genug.

Buchenrinde

Wenn Teile von Buchenrinde verräuchert werden, sagt man, dass dies zu mehr Klarheit führt und sich reinigend auf den Körper und das Bewusstsein auswirkt. Neben der Rinde von Buchen kann aber auch das Laub und das Holz selber dafür verwendet werden, um Räuchermischungen herzustellen. Der Duft von Buchenrinde ist sanft und sie kann auch gut verwendet werden, um sie mit anderen Rinden für eine besondere Räuchermischungs-Komposition zu verwenden.

Eichenrinde

Nicht jeder findet den Geruch, der beim Verräuchern von Eiche auftritt, als angenehm. Er ist ehr stechend, da dabei kleine Mengen an Ammoniak frei werden. Daher ist es immer zu empfehlen, Eichenrinde bestehenden Räuchermischungen hinzuzufügen. Man sagt ihr nach, dass sie zu mehr Konzentration, Widerstandsfähigkeit und Kraft verhilft. Eichenblätter werden auch häufig für spirituelle Räucherungen oder zur Reinigung von Räumen verwendet.

Birkenrinde

Wenn Birkenrinde verräuchert wird, verbreitet sich ein frischer Duft, sie ist solo genauso gut zu verräuchern wie in Kombination mit anderen Kräutern oder Rinden. Sie soll die Kreativität fördern und entgiften, neue Lebensgeister werden geweckt und bei Kopfschmerzen kann der Duft als angenehm empfunden werden. Auch bei der Birke können grundsätzlich alle Teile verräuchert werden.

Weidenrinde

Der Geruch von verräucherter Weide ist sehr dezent und daher wird sie meist in Kombination mit anderem Räucherwerk verwendet. Vor allem Harze harmonisieren mit der Weiderinde perfekt. Sie soll das Immunsystem stärken und wirkt im spirituellen Bereich reinigend.

Dies waren nur einige wenige Beispiele dafür, welche Rinden man für welche Räuchermischungen verwenden kann.

Ohnehin hat jeder Baum in der Volksmedizin seine ganz ureigene Bedeutung. Man hat früher damit nicht nur geräuchert, sondern auch aus den Blättern Tees und Wickel hergestellt oder aus den Knospen einen Aufguss bereitet.

Beim Räuchermischung selber machen kommt es also ganz klar auf die Zusammensetzung an. Im Zweifelsfall kann man in einem entsprechenden Räuchermischung Shop die Räucher- oder Kräutermischung online bestellen – einfach und bequem im Internet.